Gabriele Breuer

                                  Autorin


 

 

 

Österreich im Jahr 1760: Kurz vor ihrer Hochzeit wird die junge Sophie Gräfin von Waldbach von einer Krankheit schwer entstellt. Eine Nachricht ihres Onkels rettet sie vor einem abgeschiedenen Klosterleben: Sophie wird von Kaiserin Maria Theresia an den Wiener Hof gebeten, um dort zur Erzieherin ausgebildet zu werden. Doch Sophies Freude wandelt sich schnell in Entsetzen: Einige der Kinder, für die sie verantwortlich ist, wurden im Zuge der Auswanderung von lutherischen Protestanten von ihren Eltern getrennt, um bei Hofe im katholischen Glauben erzogen zu werden. Unter ihnen ist Caroline, die kleine Tochter des Stallmeisters Benno. Dieser ist seiner Tochter heimlich gefolgt und hat sich als Reitlehrer an der Wiener Hofreitschule eingeschlichen. Bald schmieden Sophie und Benno einen waghalsigen Plan, um Caroline zu befreien.

 

 

  

Köln, um 1680: Frisch vermählt trägt die junge Alena schon bald ein Kind unter dem Herzen. Doch als es zur Welt kommt, ist das Entsetzen groß: Der Junge hat schneeweißes Haar und rote Augen. Alena muss mit dem Teufel gebuhlt haben! Von ihrem Mann verstoßen, irrt sie durch die Straßen von Köln. Nur im Haus der Aussätzigen findet sie eine Anstellung als Magd. Als sie den Steinmetz Iven kennenlernt und gemeinsam mit ihm Missstände im Siechenhaus anprangert, bringt sie sich und ihr Kind in Lebensgefahr …

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 „Schwach im Geiste“ betiteln die Fürsten den Herzog von Jülich-Kleve-Berg und streiten um sein Erbe. In der Schlossküche zu Jülich bekommt die junge Köchin Mia von all dem nichts mit. Mit Eifer erfindet sie neue Rezepte, um den Gaumen des Herzogs zu verwöhnen. Als ein Giftanschlag auf ihn verübt wird, muss Mia fliehen, denn sie steht an erster Stelle der Verdächtigen. Ihr Weg führt sie in die Unterwelt der Stadt Köln. Unter den Dieben, Bettlern und Huren lernt sie Adrian kennen und verliebt sich in ihn. Adrian jedoch verbirgt ein schwerwiegendes Geheimnis und schon bald muss Mia wieder vor mächtigen Feinden flüchten, die ihr dicht auf den Fersen sind. Ist Adrians Liebe tief genug, um ihr auch über die Grenzen der Stadt hinweg beizustehen?

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„Ich lasse ihn nicht hier!“ Wie gebannt starrt Alessandra auf den Ritter, der verwundet im Dickicht liegt. Noch nie ist die Heilerin einem Mann so nahe gewesen wie jetzt. Sie weiß, sie kann ihm helfen – doch in der Gauklertruppe, der sie als Seiltänzerin angehört, herrschen strenge Regeln. Keiner darf sich ihnen anschließen. Und wenn die Inquisition von ihren Heilkünsten erfährt, droht ihr der Scheiterhaufen! Unbemerkt schleicht sie sich immer wieder in den Wald, um ihn zu pflegen. Und mit jedem Tag verliebt sie sich mehr in ihn – ohne zu ahnen, dass der Adlige bereits einer anderen versprochen ist …

 

 

 

Deos einräumen. Doppelschichten. Jule hasst ihren langweiligen Job im Drogeriemarkt. Aber Moment, warum hat ihre Stammkundin Tränen in den Augen und will die Sonnenmilch umtauschen?
Ottilie Bär, die von ihrer Reisebegleitung sitzen gelassen wurde, kann ihr Glück kaum fassen: Die nette junge Drogerie-Verkäuferin springt ein und fliegt mit ihr nach Gran Canaria!
Was die beiden nicht ahnen: Als Urlaubspartner passen sie zueinander wie Sand und Sonnenbrand, wie Volksmusik und Technodisco. Dennoch ist die Reise der Beginn einer wunderbaren Freundschaft ...

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Schottland, zu Beginn des 14. Jahrhunderts: Der junge Sean wird von der Seherin Morag für die Gräueltaten, die sein Onkel James Lemandt ihrer Familie angetan hat, verflucht. Jahre später verliebt sich Sean ausgerechnet in Morags Tochter Iseabail. Als er um ihre Hand anhält, ist Iseabail überglücklich. Doch dann geschieht das Unfassbare: Ein Blitz trifft Sean. Zurück bleibt nur verbrannte Erde. Wenig später erwacht Sean in Köln im Jahre 1999. Verzweifelt versucht er wieder zurück in seine Zeit zu gelangen. Aber die Lage scheint aussichtslos, denn der Fluch, den Iseabails Mutter ihm damals auferlegt hat, hält ihn gefangen. Nur Iseabail kann ihn zurück in sein Jahrhundert holen, doch die Zeit ist knapp.

 

 

  

Fast hundert Jahre sind einfach genug, findet Oma Thea. Überall zwickt es, Freunde und Familie werden weniger, nur bei ihr hat der liebe Gott wohl das Verfallsdatum vergessen. Deshalb steht sie nun sprungbereit auf dem Dach des Seniorenheims. Leider aber findet Oma dort nicht die ersehnte Ruhe, sondern drei ziemlich überraschte Schicksalsgenossen: den Krankenpfleger Jan, die finanziell ruinierte Friedelies und die suchtkranke Susanna. Zum Glück! Denn schnell fällt ihnen ein, dass sie alle noch eine Rechnung offen haben – auf der Erde, nicht im Himmel. Und damit begibt sich das ungewöhnliche Quartett auf eine kunterbunte Rachetour quer durch Deutschland ...

 

 

Werden Zwillinge geboren, sagt das Volk, so muss eines der Kinder vom Teufel selbst gezeugt sein.
Köln im 13. Jahrhundert: Von der Gemeinschaft verstoßen und vom Hunger geplagt, schließen sich die verwaisten Zwillingsschwestern Yda und Griet einem Wunderheiler an. Verzweifelt versuchen sie sich in der Stadt mit kleinen Schwindeleien über Wasser zu halten, ständig in Gefahr entdeckt zu werden. Als Yda dann noch ernsthaft erkrankt, verliert Griet beinahe jede Hoffnung. Bis sie den Henkersknecht Luca treffen. Selbst ein Aussätziger der Gesellschaft, bietet er ihnen Hilfe und sein Wissen um die Heilkünste an. Doch noch während Luca versucht, Yda zu heilen, wird Köln plötzlich belagert – und die Schicksals­gemeinschaft verliert sich in den Wirren der Schlacht aus den Augen ...

 

 

 

Rügen um 1300: Die junge Kaufmannstochter Antonia sieht nach dem Tod ihres Vaters einem harten Schicksal entgegen. Gegen ihren Willen muss sie den herrischen Conrad von Drachenfels heiraten und mit ihm ins Siebengebirge ziehen. Dort trifft sie den ehemaligen Bernsteintaucher Jaramir und findet in ihm bald einen Vertrauten und Verbündeten. Erschüttert muss sie feststellen, dass er mit anderen Verschleppten ausgerechnet für ihren Gemahl in einem Steinbruch schuften muss. Antonia fasst einen mutigen Plan, die Menschen zu befreien, obwohl der brutale Conrad sie zu entdecken droht. Allen Widrigkeiten zum Trotz ist sie entschlossen, den anderen Gefangenen zu helfen und mit Jaramir glücklich zu werden. Um ihrem Schicksal zu trotzen, muss Antonia schließlich all ihren Mut aufbringen.

 

 

  

Trauer, Mut und Liebe sind die Elemente der Panteja. Nur wenn sie vereint sind, strahlt über Viandia das Licht. Doch jemand hat die Einheit auseinandergerissen und das Element der Trauer gestohlen. Die mystische Insel im Atlantik scheint dem Untergang geweiht zu sein.
Etti weint um ihren geliebten Großvater. Um dem grausamen Waisenhaus zu entkommen, folgt sie der Legende der achten Isla Canaria und begibt sich auf die Suche nach dem Eiland. Kurz darauf überlebt sie wie durch ein Wunder als Einzige die Havarie eines Schoners und findet sich auf der legendären Insel wieder. Sie allein trägt noch Trauer in ihrem Herzen, und bedrohliche Mächte machen deshalb Jagd auf sie. Kann ein kleines Mädchen das achte Eiland wirklich vor dem Untergang bewahren? Oder ist sie die Nächste, die ihren Großvater für immer vergisst?

 

 

 

Als 1516 das Reinheitsgebot in Bayern erlassen wird, brechen neue Zeiten in der Brauerzunft an. Die junge Wirtin Marlein braut ihr Bier weiter so, wie ihr verstorbener Mann es ihr einst beibrachte. Schon lange hat sie mit ihrer florierenden Schenke den Zorn des Brauers Jacob auf sich gezogen, und er tut alles, um sie zu sabotieren. Marleins Tochter Katherl leidet am meisten unter den Schikanen und wird schließlich sogar entführt. Ausgerechnet Jacobs Sohn bietet Marlein in ihrer Verzweiflung seine Hilfe und Freundschaft an. Gegen alle Widerstände kämpfen die beiden für eine gemeinsame Zukunft, ihre Familie und eine scheinbar unmögliche Liebe.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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